Ob exklusives Werbemittel, Lampenfuß, Wohnaccessoire oder feines Möbelornament – es gibt viele gute Gründe, für eine neue Produktidee eine Kleinserie aus Beton zu beauftragen. Aber wie läuft so etwas in der Praxis ab? In welchen Schritten läuft der Prozess? Wir zeichnen an Hand eines aktuellen Beispiels den Ablauf von der Idee bis zur Serie nach.

Die Idee für Ihr Betonprodukt

…stammt natürlich von Ihnen. Vielleicht haben Sie diese mit einem Designer bereits visualisiert – wenn nicht, assistiert Ihnen unser Team mit internen und externen Deisgnern gern. Üblicherweise beginnt der Prozess damit, dass Sie Ihre Vorstellungen kurz zu Papier bringen – was suchen Sie, wie soll Ihr Betonprodukt genutzt werden (und von wem), sind besondere Aspekte durch Umfeld, Nutzung, Materialkombinationen zu beachten? Welche Stückzahlen planen Sie? Haben Sie einen Budgetrahmen?

In unserem Beispiel ging es um einen standfesten Halter für Bierdeckel und Menukarten, den eine Brauerei für ihre Gastronomen entwickeln wollte. Ein vorgegebenes Design gab es noch nicht, deshalb begann der Prozess mit ersten freihand geskibbelten Entwürfen unseres Designer Dominik Dennstädt. 

Weitere Visualisierungen

Schnell kamen zwei Ideen in die engere Wahl: zum einen ein monolithischer Blog mit mehreren Schlitzen für Bierdeckel und Speisekarten, zum anderen ein Set aus mehreren Elementen, die jeweils die Bierdeckel, die Speisekarte(n) und ein Teelicht aufnehmen. Der Kunde favorisierte letztlich Lösungen „aus einem Stück“. Nun liefen erste Kostenschätzungen und präzisere 3D-Visualisierungen parallel, um diese Kleinserie aus Beton möglichst schnell auf den Weg zu bringen.

Beton-Prototypen der Kleinserie

Die nächsten Schritte des Projekts sind die Herstellung von 1:1 Modellen, von denen auch Formen abgenommen werden, um erste Pilotprodukte abzugießen. Diese „Master“ und die ersten Abgüsse sahen so aus:

Parallel wurde aufgrund der während der Pilotproduktion gewonnenen Erfahrungen eine verbindliche Kalkulation für die komplette Serie erstellt. Auch das Design erfuhr noch leichte Veränderungen – die Prägung des recht feingliedrigen Logos wurde durch den Markenschriftzug ersetzt.  Dieser ist prägnanter und auch auf den Betongüssen besser erkennbar.

Die Serienproduktion

Mittlerweile entsteht in unserer Manufaktur monatlich eine dreistellige Menge dieser Menüaufsteller. Sie leisten auch bei Wind und Wetter gute Dienste auf den Terrassen der Gastronomen, andere schätzen die moderne Anmutung auch im Innenraum.

Wenn auch Sie eine Kleinserie aus Beton benötigen, freuen wir uns auf Ihren Anruf unter 0341/33 15 74 01!

Zum Schluss noch ein Video mit ein paar Impressionen aus unserer Manufaktur: